Lanai – Four Seasons Resort

Eine Woche im Paradies. Als ich im Juni meine sieben Sachen packte und mich kurze Zeit später im Flieger nach Miami befand war mir noch nicht klar, dass ich ein paar Tage später das hawaiianische Inselleben genießen würde. Mein Plan war es, das Wochenende in Florida zu verbringen, um dann weiter in die Karibik zu fliegen. Zieldestination Turks und Caicos. Das sollte aber einfach nicht sein.Als ich am Flughafen in Miami mein ESTA Visum bestätigen wollte, fiel mir auf, dass mein Pass verschwunden war. Nach einer kurzen Panikattacke und einem vierstündigen Aufenthalt im Büro der Grenzpolizei stand fest: der Reisepass ist weder im Flieger noch am Flughafen gefunden wurden. Auch in London meldete sich niemand mit einer guten Nachricht. Weitere zwei Stunden später ließen mich die Officer wie durch ein Wunder in die USA einreisen.

Am nächsten Tag fuhr ich zur Botschaft, um einen vorübergehenden Pass zu beantragen, der mir nur zwei Tage später ausgehändigt wurde. Den Flug in die Karibik hatte ich allerdings verpasst. Da es ohnehin nicht möglich mit „grünen“ Reisepass wieder in die USA einzureisen, hatte ich sowieso nicht mehr vor das Land so schnell zu verlassen. Nach einiger Bedenkzeit entschied ich mich deshalb eine kleine Reise durch die USA zu unternehmen. Und so kam es, dass ich ein paar Tage später auf Lanai Ananas- und Papayasaft schlürfte.

Lanai ist eine kleine Insel mit circa 2300 Einwohnern und nur zwei Hotels. Eines davon stelle ich euch jetzt vor. Das Four Seasons Lanai eines der wohl schönsten und außergewöhnlichsten Hotels, die ich bisher gesehen habe.

Im Resort angekommen wurden wir mit frischen Ingwer Shots, Ananassaft und den traditionellen hawaiimanischen Blumenkränzen begrüßt. Der Service war während der ganzen Woche herausragend und ging weit über das normale Niveau eines fünf Sterne Hotels hinaus.

Die Architektur des Hotels ist stark in die Natur integriert. Auch das Interior basiert auf erdigen Tönen und natürlichen Materialen wie Holz, Bambus und Stein. Die Zimmer sind alle zum Meer ausgerichtet, verfügen über große Balkone und Regenwaldduschen. An der Inneneinrichtung wurde hier sicher nicht gespart.

Die Aussicht der zwei internen Restaurants ist ebenso atemberaubend wie die aus den Zimmern. Eines davon ist übrigens ein Nobu. Bei uns gab es dementsprechend sieben Tage hintereinander japanisch :D. Aber keine Angst – mittags haben wir lokale Gerichte in der Strandbar vertilgt. Viel Gemüse, Fisch, frische Mango und Papaya. Gefrühstückt haben wir auf unserer Terrasse mit Blick auf das Meer – daran könnte ich mich gewöhnen.

Auf Hawaii geht es ja eigentlich hauptsächlich um das süße Nichtstun. Wer trotzdem nicht den ganzen Tag in der Hängematte liegen möchte, hat die Möglichkeit viel verschiedene Sportarten auszuprobieren. Es werden täglich Yoga und Pilateskurse angeboten, die direkt am Strand stattfinden. Außerdem hat das Hotel eine eigene Ranch, von der aus man Ausritte machen kann. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Ich liebe Pferde und reite schon seit meinem 6ten Lebensjahr. Auf dem Pferd fühle ich mich daher überall auf der Welt zu Hause. Der Ausritt und die Sunset Schnorcheltour waren mein absoluten Highlights der Reise.

Mein Fazit:

Ich bin dieses unglaublich viel gereist und habe viel Zeit in Hotels verbracht. Von all meinen Abenteuern war Lanai das schönste für mich. Die Natur ist atemberaubend schön, die Menschen sind unglaublich herzlich und entspannt und das Hotel ist einfach genial.

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